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Heuschnupfen... Nur durch Pollen? | Medizin

Leben in der Großstadt

Leben in der Großstadt macht es Patienten, die unter Heuschnupfen leiden, nicht leicht.

Die Tage werden wärmer und länger. Es zeigen sich die ersten Knospen und Blüten. Wir haben in Deutschland ca. zehn Millionen Patienten mit Heuschnupfen. Sie wissen das "Ihre Zeit" gekommen ist.

Das Zeichen von gutem Wetter ist für die Allergiker mit der Symptomatik "laufende Nase, brennende Augen" zu betiteln. Mitunter können sogar ernsthafte Atemprobleme auftreten.

Wir wissen, dass ein Leben in der Großstadt weniger mit Pollen zu tun hat, als auf dem Land. Leider tritt durch bestimmte Luftschadstoffe die Sensibilisierung und die Auslösephase eines allergischen Prozesses ein.

In der Stadt muß man schneller leben und essen. In Deutschland werden ca. 250 Tausend Tonnen Tiefkühlpizza jährlich verzehrt und die Produktion an Soft-Drinks liegt bei über 20 Milliarden Liter pro Jahr.

Ein internationales Forscherteam befragte weltweit fast 320 000 Jugendliche im Alter von 13 bis 14 Jahren zu ihrem Essverhalten. Das Ergebnis: Während regelmäßige Obst- und Gemüseesser offenbar recht wirkungsvoll vor Allergien geschüzt sind, haben Kinder und Jugendliche mit hohem Fast-Food-Konsum ein erhöhtes Risiko für Asthma, Heuschnupfen und Hautekzeme.

Als Ursachen für diesen Zusammenhang kommen mehrere Faktoren in Frage. So finden sich in Schmelzkäsezubereitungen, Schinken und Dauerwurstwaren, wie sie oft auf Fertigpizzen verwendet werden, große Mengen an Histamin, die bei allergischen Reaktionen eine Schlüsselrolle spielen.

Grund genug also, Fast Food als mögliche Ursache von Allergien ernst zu nehmen.

Ihr Hautärztin aus Düsseldorf

Dr. Gerke