Aktinische Keratose / Basaliom / Plattenepithelkarzinom

Die häufigsten Formen von hellem Hautkrebs sind die aktinische Keratose (bekannt als Lichtwarze), das Basaliom (Basalzellkarzinom) und das Spinaliom (Plattenepithelkarzinom oder Stachelzellkarzinom).

Aktinische Keratosen werden als Vorstufe eines Hautkrebs bekannt. 

Der weiße Hautkrebs befindet sich in dem oberern Hautschicht. Diese Art hat keine Pigmentzellen, deshalb werden als nicht-melanozytäre Hautkrebs genannt. Es gibt zwei Sorten: Basaliom (Basalzellkarzinom) und Plattenepitehlkarzinom (Spinaliom).

In der Privatpraxis für Dermatologie und Ästhetik wird weißer Hautkrebs ernst genommen und gründlich durch Frau Dr. Gerke begutachtet.

Formen, Symptome und Behandlung von hellem Hautkrebs

Es tritt zunächst eine Rötung ein, die sich beim Darüberstreichen wie feines Sandpapier (raue Stelle) anfühlt. Später verdickt sich die Hornschicht weiter und es bilden sich dicke, zum Teil gelblich-braune Krusten.

Eine aktinische Keratose verursacht oft keine Schmerzen, kann aber durch häufige Verletzungen oder Reibung gegebenenfalls bluten.

Die häufigsten betroffenen Stellen sind:

  • Stirn
  • Ohrmuschel
  • Nase
  • Unterlippe
  • Unterarme und Handrücken
  • Dekolleté
  • bei Männern die Glatze

Da rund 10 % der aktinischen Keratosen in ein sich ausbreitendes Plattenepithelkarzinom übergehen können, sollten sie immer behandelt werden.

Neben den verschiedenen lokalen medikamentösen Therapien (z. B. mit Diclofenac, Imiquimod, Fluorouracil, Ingenolmebutat und Retinoiden) gibt es folgende Verfahren:

  • Kryotherapie (Kältetherapie mit flüssigem Stickstoff)
  • Kürettage (Herausschaben)
  • Exzision (operative Entfernung)
  • Lasertherapie
  • Photodynamische Therapie (PDT)

Das Basaliom ist die häufigste Hautkrebsart. Es bildet selten Metastasen, wächst aber langsam und stetig durch Haut und Knochen und kann diese zerstören, wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird.

Menschen zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr erkranken am häufigsten. Bei mehr als 80 % der Patienten tritt es im Bereich des Kopfes und Halses auf. Auch der Rumpf und die Extremitäten können betroffen sein.

Da diese Form des hellen Hautkrebses oft sehr unauffällig aussieht, wird das Basalzellkarzinom von den Patienten häufig erst spät entdeckt.

Die Vorstufe des Plattenepithelkarzinoms ist oft die sogenannte aktinische Keratose. Das Spinaliom ist die zweithäufigste Hautkrebsform. Es handelt sich um einen malignen Tumor, der von der Haut oder den Schleimhäuten (u. a. After, Bindehaut, Vagina oder Harnröhre) ausgeht.

Das Spinaliom wächst schneller als das Basalzellkarzinom und ist oft stark verhornt (Hyperkeratose), was ihm ein warzenähnliches Aussehen verleiht. Häufig kommt es auch zu einer verstärkten Krustenbildung mit oder ohne Blutungen.
Bevorzugte Stellen sind Gesicht, Ohren, Handrücken und Unterarme.

 

Die vollständige Exzision (operative Entfernung) ist das Mittel der Wahl.

Selbst wenn das Plattenepithelkarzinom komplett entfernt wurde und damit geheilt ist, wird von Frau Dr. Gerke eine regelmäßige Krebsnachsorge dringend empfohlen. Der Grund: Bei ca. der Hälfte der Patienten tritt in den ersten fünf Jahren nach der Exzision ein neues Spinaliom auf.

Die Nachsorgeuntersuchungen werden daher über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren nach der Behandlung durchgeführt.

Früh erkannt, ist heller Hautkrebs gut behandelbar.
Wichtig hierfür ist eine regelmäßige, umfassende Hautkrebs-Vorsorge (Haut-Check / Haut-Screening).

Ich behandle Sie so, wie ich es für mich selbst wünsche!

Einfühlsam kläre und beantworte ich jede Ihrer Fragen rund um das Thema „Hautkrebsvorsorge“.

Mein oberstes Ziel ist es, die modernsten Möglichkeiten für einen besseren Hautschutz und eine effektive Krebsprävention anzubieten

Ihre
Frau Dr. Gerke aus Erkrath-Unterfeldhaus bei Düsseldorf